Dichotomes Denken ist ein häufiges Problem, das am besten als Schwarz-Weiß-Denken beschrieben wird. Menschen, die so denken, sind nicht in der Lage, die Komplexität von Menschen und Situationen zu erkennen und sehen Dinge entweder als perfekt oder schrecklich. Sie können dieses Verhalten bei sich selbst erkennen, indem Sie nach Begriffen wie „perfekt“, „Misserfolg“, „immer“ oder „nie“ suchen.
Häufige Beispiele
Stellen Sie sich vor, Sie haben gerade das Abendessen zubereitet und beim ersten Bissen stellen Sie fest, dass es etwas zu salzig ist. Sie könnten etwas sagen wie: „Das ist schrecklich, was für eine Zeit- und Ressourcenverschwendung!“ Oder Sie könnten sogar weitergehen und sagen: „Der Abend ist ruiniert.“ In Wirklichkeit haben Sie nur ein wenig zu viel Salz hinzugefügt, und Sie können sich stattdessen sagen: „Ich habe ein wenig zu viel Salz hinzugefügt. Ich werde es beim nächsten Mal besser machen. Ansonsten schmeckt es mir gut.“ Dichotome Denker könnten auch von Vorstellungsgesprächen zurückkommen und das Gefühl haben, es sei schrecklich gelaufen, nur weil sie ein oder zwei Fragen nicht beantworten konnten. In Wirklichkeit haben sie die meisten Fragen gut beantwortet und lediglich einen einfachen Begriff nicht abrufen können, der leicht nachgeschlagen werden kann.
Auswirkungen auf Ihre Gesundheit
Schwarz-Weiß-Denken kann das Gefühl von Stress, niedrigem Selbstwertgefühl erhöhen und sogar zu Depressionen führen. Indem wir die Grautöne zwischen perfekt und Misserfolg entfernen, neigen wir dazu, uns auf Enttäuschungen einzustellen.
Selbstkorrektur
Versuchen Sie, diese Art des Denkens in Ihrem eigenen Verhalten zu erkennen und den Gedanken durch etwas Konstruktiveres oder Rationaleres zu ersetzen. Suchen Sie nach Wörtern, die Absolutes sind, und ersetzen Sie sie durch weichere Wörter wie „sehr gut“, „etwas traurig“ usw. Als Übung kann es hilfreich sein, diese Gedanken auf Papier zu bringen und potenzielle Ergebnisse aufzuschreiben, die nur teilweise positiv oder negativ sind.

